Kinderfreizeit – Im Zeichen von „Olympia“

Vom 19. – 22. Juni 2014 erlebten 300 Kinder aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem Elsass mit ihren Betreuern die neunte Kinderfreizeit im Tagungszentrum Blaubeuren auf der Schwäbischen Alb.

Am ersten Abend führte die Ortsgemeinde aus Hamburg ein bewegendes Musical über den biblischen Daniel und seine drei Freunde vor, die von Israel nach Babylon verschleppt worden waren. Hautnah konnten die Zuschauer miterleben, wie die vier jungen Männer im fremden Land ihrem Glauben treu blieben und wie nah ihnen Gott deshalb besonders in den Prüfungen war.

Ellen Hohmann

Neu an dieser Kinderfreizeit waren der Olympia-Tag am Freitag sowie das Olympische Dorf am Samstag, die den Stationenlauf „mission2gether“ und den Kreativtag ablösten. In sechs Arenen, mit jeweils vielen abwechslungsreichen Aufgaben, konnten die Kinder Medaillen für ihre Ortsgemeinde sammeln. „Ziel mit dem Olympiatag war, das Programm so zu gestalten, dass alle Kinder und Jugendlichen etwas finden, das im Bereich ihrer Interessen liegt. Der Gedanke war, dass jeder sich für „seine“ Arena anmelden konnte, um dann seine Fähigkeiten bestmöglich einbringen und sein Team unterstützen zu können“, so Ellen Hohmann, die Organisatorin des Programms.

70 Jugendliche und junge Erwachsene aus vier Ortsgemeinden engagierten sich über mehrere Monate in der Vorbereitung, um den Kindern ein interessantes Programm bieten zu können.

„Am Anfang muss man natürlich erstmal etwas die Personen und die Arbeitsweise der anderen Ortsgemeinden kennenlernen, um dann bestmöglich zusammenarbeiten zu können. Das hat aber sehr schnell geklappt und schon bald waren wir ein eingespieltes Team. Dadurch, dass die Einzelnen unterschiedliche Fähigkeiten und Arbeitsweisen haben, konnten auch alle Stärken genutzt werden, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen“, berichtet sie.

Das kann die 14-jährige Annerose bestätigen: „Die Kinderfreizeit war so cool! Jede Kinderfreizeit ist schön, aber das war die beste meines Lebens.“ „Leider wird es auch meine letzte sein“, fügt sie etwas wehmütig hinzu. Ihr persönliches Erfolgserlebnis hatte Annerose beim Olympia-Lauf. „Das war total anstrengend und ich hatte schon fast keine Lust mehr. Aber dann hab ich mir gesagt: ‚Ich will bis zum Ende aushalten.‘ Ich war so stolz, als ich ins Ziel gelaufen bin.“

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