Hier findest du den vollständigen Liedtext des Titels.
Am 8. Februar 2026 fand ein besonderer Gottesdienst in Form eines Musikfests statt. Im Mittelpunkt standen die Lieder von Hilda Broks.
Mit einem Lied über Glaubensgehorsam, das die Verfasserin im Alter von 24 Jahren geschrieben hatte, eröffnete der Chor den Gottesdienst.
Vorsteher Daniel Fächner hob in seiner kurzen Rede besonders das Lied Nr. 59 hervor, das davon handelt, Jesus auf dem Weg der Demut zu folgen und wie er im Geringen treu zu stehen. Das Lied vermittle Hoffnung und Mut, in ein solches Leben zu kommen, im dem die sündigen Neigungen in den alltäglichen Prüfungen überwunden werden.
Insgesamt 14 Lieder sind von Hilda Broks (geb. 1892), einer jungen Frau, die bereits im Alter von 27 Jahren an Tuberkulose verstarb, im Gesangbuch „Songtreasures“ zu finden. Sie zeugen von einem starken Glauben und werden häufig gesungen und sind für Viele zur Hilfe in ihrem Leben.
Die Texte sind das Wertvolle
Vom Chor vorgetragene Lieder wechselten sich mit gemeinsamen Gesang ab. Begleitet hat die bewährte Band mit gut eingeübten und stimmungsvollen Arrangements. Auch der Kinderchor war zur Begeisterung aller mit einem Beitrag dabei und es gab auch Solo- und Duett-Darbietungen.
„Die Musik war richtig schön und mir hat besonders gefallen, dass auch mal wieder so viele Streicher und sogar eine Harfe am Start waren. Letztendlich sind aber die Texte das wertvolle, die so inhaltsreich sind und mich in meinem Alltag begleiten und mir schon oft zur großen Hilfe und Wegleitung wurden.“ so Damaris Nitsche. Ihr ist besonders ein Vers aus Nr. 56 im „Wege des Herrn“ hängen geblieben:
Sei unerschrocken, Gott ist nah,
Lauf, werd nicht matt!
Die Kraft gibt er für jeden Tag,
Lauf, werd nicht matt!
Wirf alle Sorgen jetzt auf ihn,
Lauf, werd nicht matt,
Und was dich sonst noch
hindern kann,
Lauf, werd nicht matt!
Musik, ein elementarer Bestandteil der Gottesdienste
In einem humorvollen Filmclip wurden die verschiedenen Instrumental- und Gesangsgruppen vorgestellt und die Kinder und Jugendlichen ermuntert, ein Instrument zu lernen.
Musik ist ein elementarer Bestandteil unserer Gottesdienste. Ohne Musiker, aber auch ohne Tontechniker geht es nicht, deshalb gab es zum Schluss einen langanhaltenden Applaus für alle, die hier mit großem Einsatz und Ausdauer mitwirken.

