Fast 60 Frauen der DCG Hessenhöfe reisten am 12. September ins Allgäu, um fern vom Alltag gute Gespräche, ein aktives Programm und stärkende Gemeinschaft zu erleben.
Ein herzlicher Beginn
Nach und nach kamen am Freitag die Frauen im Haus Bergkranz in Hirschegg an – der Unterkunft für das Wochenende. Der Abend startete mit einem gemeinsamen Essen, das sofort für eine offene und fröhliche Stimmung sorgte. Eine besondere Freude war, dass Vorsteher Christoph Matulke das gesamte Wochenende begleitete. Nach dem Abendessen nahm er sich Zeit, Fragen der Teilnehmerinnen zu beantworten, die diese als Vorbereitung auf das Wochenende anonym eingesendet hatten. Dadurch entstand eine besondere Atmosphäre des Vertrauens, die das Wochenende prägte.
Vielfalt, Freude und Begegnung
Am Samstag wartete ein buntes Programm: E-Bike-Touren, Bergwanderungen, Gondelfahrten, ein Besuch in der Therme und entspannte Spaziergänge – für jeden war etwas dabei. Unterwegs und in den Restaurants oder Cafés entstanden viele kleine und große Gesprächsrunden. Der Abend brachte alle erneut zusammen. Bei gutem Essen, Spielen und geistlicher Erbauung wurde Gemeinschaft auf eine ganz besondere Weise erfahrbar. Viele Teilnehmerinnen nahmen von diesen Momenten praktische Impulse und Ermutigung mit nach Hause.
Stimmen, die bewegen
Doris Schöll, die viel Zeit und Arbeit in die Organisation des Wochenendes investiert hatte, beschrieb ihre Motivation mit bewegenden Worten: „Meine Motivation waren die Damen, die ich so liebe und schätze. Es war mir wichtig, dass wir aus dem Alltag heraustreten können und viel Zeit zum Reden haben.“ Besonders die Abende mit allen zusammen seien für Sie Höhepunkte gewesen, weil dort konkrete Hilfe und geistliches Verständnis für den Alltag vermittelt wurden. Gleichzeitig betonte sie: „Ohne jede einzelne wäre das Wochenende nicht so schön geworden.“ Auch Marleen Matulke blickt dankbar zurück:
„Mein Highlight war, dass wir alle zusammen waren. Wir haben gut gegessen, Gemeinschaft gepflegt und konnten uns im großen wie im kleinen Kreis austauschen.“
Für sie liegt das Geheimnis der guten Gemeinschaft darin, dass jeder in seinen Verhältnissen treu lebt, so verschieden sie auch sind. „Unser Ziel ist es, das zu praktizieren, was wir in den Gottesdiensten hören und dadurch haben wir den gleichen Fokus im Alltag.“
Mit Dankbarkeit im Herzen nach Hause
Am Sonntag klang das Wochenende mit einem gemeinsamen Spaziergang und einem abschließenden Mittagessen aus. Die Frauen fuhren dankbar und gestärkt nach Hause – mit dem schönen Gefühl, dass Altersunterschiede oder verschiedene Lebenssituationen kein Hindernis sind, sondern die Gemeinschaft nur bereichern.

