Am 31. Mai 2026 besuchte eine kleine Gruppe von Studierenden der Evangelischen Hochschule Tabor/Marburg gemeinsam mit ihrem Hochschullehrer, Professor Dr. Frank Lüdke, den Gottesdienst der DCG Fulda.
Im Zentrum des Gottesdienstes stand der Bibelvers: „Seid dankbar in allen Dingen, denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch“.
Nach einem Lied des Kinderchores eröffnete Vorsteher Thomas Rebmann den Gottesdienst und sprach über die Bedeutung von Dankbarkeit im Leben eines Christen. Grundlage dafür ist das Erlösungswerk Jesu Christi am Kreuz und die damit verbundene tiefe Dankbarkeit für die Sündenvergebung. Diese Dankbarkeit kann und soll das ganze Leben eines Christen prägen – in Zeiten der Freude, aber genauso in Prüfungen, Trübsalen und Leid. Dafür gibt es viele Vorbilder in der Bibel, z.B. Paulus und Silas, die im Gefängnis Loblieder sangen.
Auch im Gesangbuch der DCG gibt es ein beeindruckendes Lied von Ingrid Bekkevold, das in einer Zeit großer persönlicher Not während des Zweiten Weltkriegs entstand. Obwohl sie selbst Hunger litt und später auch ihren Sohn verlor, konnte sie mitten in diesen schweren Erfahrungen Worte tiefer Dankbarkeit finden: „Ich danke für sonnige Tage, der Prüfungen dunkle Nacht.“
Anschließend sang ein Chor dieses berührende Lied gemeinsam mit den Gottesdienstbesuchern.
Persönliche Beiträge von Gemeindemitgliedern
Die Predigt wurde durch viele weitere Beiträge und sehr persönliche Zeugnisse von Gemeindemitgliedern ergänzt, die von ihren eigenen Erfahrungen berichteten: von ihren Grenzen und Kämpfen, aber auch davon, wie Dankbarkeit ihren Blick, ihr Herz und ihren Umgang mit schwierigen Umständen verändert hat.
Durch Austausch voneinander lernen
Nach dem Gottesdienst kamen die Gäste und Gemeindemitglieder bei einem gemeinsamen Mittagessen miteinander ins Gespräch. Später fand in kleinerer Runde ein Austausch statt, bei dem die Studierenden Fragen stellen und sich näher über die DCG informieren konnten.
Professor Lüdke ermutigte die DCG, ihre besondere Betonung der Heiligung auch in den ökumenischen Austausch einzubringen.

