Am 19. Juli feierte die DCG Fulda gemeinsam mit der Familie und einigen Gästen der BCC Måløy (Norwegen) das 80‑jährige Jubiläum von Hans Kalisch.
Tore Gangsøy, Vorsteher der BCC Måløy, begann seine Festrede mit den Versen aus dem 1. Johannesbrief 1, 1–3: „Das Wort, das zum Leben führt, war von Anfang an da. Wir haben es selbst gehört und mit eigenen Augen gesehen, angeschaut und mit unseren Händen berührt … Was wir nun selbst gesehen und gehört haben, das geben wir euch weiter, damit auch ihr mit uns im Glauben verbunden seid und wir Gemeinschaft miteinander und zugleich mit Gott, dem Vater, und seinem Sohn Jesus Christus haben.“
Anschließend betonte er, wie dankbar er für die enge Gemeinschaft mit Hans in den vergangenen Jahren sei. Diese Gemeinschaft sei dadurch entstanden, dass Hans Gottes Wort nicht nur gehört, sondern es auch im Alltag gelebt habe. Sein Leben habe gezeigt, was praktizierter Glaube bedeutet: Er begegnete seinen Mitmenschen stets mit Respekt, Gerechtigkeit, Güte und Liebe. Dabei war seine Liebe zu Jesus jederzeit spürbar.
Große Bedeutung für die Gemeinde
Schon in jungen Jahren bekehrte sich Hans zu Gott und führte ein treues Glaubensleben. Gemeinsam mit seiner Frau Eleonore gründete er eine große Familie; ihnen wurden zehn Kinder geschenkt.
Hans Kalisch hatte große Bedeutung für die Gemeinde DCG Ober‑Erlenbach, die 2018 gemeinsam mit der DCG Queck zur DCG Fulda fusionierte.
Anfang der 1990er‑Jahre erbte die Familie eine größere Geldsumme. Hans entschied sich dafür, eine alte Hühnerfarm mit dazugehörigem Wohnhaus im Bad Homburger Vorort Ober‑Erlenbach zu kaufen. Der ehemalige Hühnerstall wurde in den folgenden Jahren mit viel Einsatz zu einem Gemeindesaal umgebaut. Auch nach der Fertigstellung blieb das Haus Kalisch – nicht zuletzt durch die stetige Präsenz der Familie – eine zentrale Anlaufstelle für die Gemeindemitglieder.
Der Saal wurde bis zum späteren Verkauf intensiv genutzt und war ein großer Segen für die ganze Gemeinde.
„Seid gastfrei gegeneinander“
Hans und Eleonore zeichneten sich durch außergewöhnliche Gastfreundschaft aus. Immer wieder öffneten sie ihr Zuhause für Geschwister aus der Gemeinde, besonders aber für die Jugendlichen.
Viele ihrer Kinder sowie Festteilnehmer bestätigten dies in ihren persönlichen Beiträgen durch Wort und Lied und erinnerten sich dankbar an die herzliche Atmosphäre im Hause Kalisch.
Auch schwierige äußere Umstände konnten Hans nicht davon abbringen, seinen Weg in Treue und Gerechtigkeit zu gehen. Mit seinem beständigen Glauben, seiner Hilfsbereitschaft und seinem vorbildlichen Leben wurde er für viele Menschen zu einer Ermutigung und wertvollen Hilfe.

