Medien und Jugendschutz: Fortbildung für Eltern und Jugendarbeiter

Viele Eltern stehen vor der Frage, wie sie mit dem Medienkonsum ihrer Kinder umgehen sollen. Die Fachstelle Mediensucht return aus Hannover bot im gestrigen Seminar professionelle Hilfestellung und Antworten. An der ganztätigen Veranstaltung nahmen rund 200 interessierte Eltern und Jugendarbeiter der norddeutschen Gemeinden teil. Das Seminar war eine Folgeveranstaltung zu einem Vortrag im Sommer 2017.

„Kinder anleiten und begleiten“

„Niemand lässt sein Kind alleine mit einer gefährlichen Axt in den Wald gehen. Man würde das Kind zuerst anleiten und begleiten um sich sicher zu sein, dass es nicht zu Schaden kommt“, leitete Referent Dietrich Riesen das Thema ein.

Lucas Döbel von der Fachstelle Mediensucht return.
 

Wie man Kindern und Jugendlichen Hilfestellung und Anleitung für die Mediennutzung geben kann, erfuhren die Teilnehmer anschaulich im weiteren Vortrag von Riesen und seinem Kollegen Lucas Döbel. Hintergrundwissen über Suchtverhalten, Computerspiele, Internetpornografie und Social Media vervollständigten den Kurs.

Rund 200 Eltern und Jugendarbeiter nahmen an der Fortbildung in Hannover teil.

Jugendarbeiter an einem Tisch mit Infomaterial und Büchern zum Thema Mediennutzung und Prävention.

Tipps für sinnvollen Umgang mit Smartphones und Computerspielen

Persönliche Erfahrungen von Computerspielern trugen zum besseren Verständnis bei. Im Dialog mit den Anwesenden wurden praktische Tipps ausgetauscht, wie ein sinnvoller Umgang mit Smartphones und Computerspielen aussehen kann.

Im Juni werden noch weitere Termine für Eltern und Mentoren im süddeutschen Raum und für Jugendliche von 13 bis 17 Jahren angeboten.

 

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