Ü60-Abend: Gemeinschaft online leben

Zur gleichen Zeit an unterschiedlichen Orten trafen sich die „Ü60-Mitglieder“ der DCG Ortsgemeinden zu einem Online-Gemeinschaftsabend. Ein kreativer Ersatz für ein entfallenes Wochenende.

Inhaltlich vorbereitet wurde der Abend zentral, verbunden mit der Einladung an die Ortsgemeinden, im Rahmen der regionalen Hygienevorschriften, einen schönen Rahmen zu gestalten.

Virtueller Gemeinschaftsabend statt Ü60-Wochenende

Normalerweise hätte im September das jährliche DCG Ü60-Wochenende für die deutschsprachigen Ortsgemeinden in Blaubeuren stattgefunden. Um trotz der Pandemie und daraus resultierenden Einschränkungen nicht auf die Gemeinschaft zu verzichten, fand am 26. September ein Online-Abend statt.

Nach einem gemeinsamen Essen gingen die einzelnen Gruppen online, um am überregionalen Gottesdienst teilzunehmen.

Die Ü60-Gruppe von DCG Dürrmenz folgt über Streaming dem Online-Gottesdienst.
Die Ü60-Gruppe von DCG Dürrmenz folgt über Streaming dem Online-Gottesdienst.

„Der Geist der Gnade und des Gebets“

Arild Tombre, Missionar und Prediger aus Frankreich las in seiner Rede die Verse aus Sacharja 12,30: „Aber über das Haus Davids und über die Bürger zu Jerusalem will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets“. Verschiedene Situationen im Alltag können die Gedanken bestimmen und alle diese Gedanken sollten zum Gebet führen, ermunterte Tombre: ein Gebet für uns selbst, für andere und die Gemeinde.

Man könne empfinden, im Alter nicht mehr so viel ausrichten zu können, aber „des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.“ (Jakobus 5, 16).  

Vorsteher Christoph Matulke setzte in seiner Rede fort, dass der Geist der Gnade auch der Geist der Hilfe sei. Dann seien die Arme nicht zu kurz, sondern man bewege durch das Gebet Gottes Arm auf Erden, wie es in Offenbarung. 8, 3-5 geschrieben steht.

Gemeinschaft online und offline

Die Botschaft des Abends wurde durch musikalische Beiträge von unterschiedlichen Ortsgemeinden unterstützt. Als verbindendes Element war ein Bilder-Feed mit Eindrücken aus den verschiedenen Ortsgemeinden eingerichtet. 

„Wir haben auch Bilder von uns eingeschickt, und haben uns gefreut, die anderen Gemeinden zu sehen. Es gab nicht viele Bilder, aber zumindest ein paar“, so Jorunn Grimes von DCG Exter, die sich über diese Gelegenheit zur Gemeinschaft freute.

Fortgesetzt wurde der Abend offline, wo jede Gruppe die Zeit noch für Programm, Dessert oder Austausch nutzte.

„Auch wenn es kein ganzes Wochenende war, so war es doch ein gelungener Ersatz. Wir haben es gutgehabt“, resümiert Jorunn Grimes.

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