Upps – wozu braucht denn ein Handy ein Bett? Ganz einfach: damit sein Besitzer entspannen und in Ruhe schlafen kann. Dies und mehr wurde den Teilnehmern des Eltern- und Mentorenabend „Digitale Welt“ am 8. September 2020 anschaulich nahegebracht.
Mediennutzung während Corona
Digitale Medien sinnvoll zu nutzen, ist schon in normalen Zeiten eine tägliche Herausforderung, aber im Rahmen des Corona Lockdowns, als das öffentliche Leben beinahe ausschließlich Online stattfand, mutierte sie zu einem echten Drahtseilakt. Klar kommunizierte Richtlinien innerhalb der Familie, an das Alter der Kinder angepasst, können eine wichtige Maßnahme sein, um Kinder Medienkompetenz zu lehren.
Aber ebenso wichtig ist das Vorbild der Erwachsenen. Kinder sollten erleben, dass ihre Eltern diese Medien nutzen, ohne davon abhängig zu sein. Das legte uns Sozialpädagogin Viktoria Schmitt, die sich als Medienbeauftragte intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt hat, in ihrem informativen Vortrag besonders ans Herz.

Unsere Mitmenschen sind es wert, unsere ungeteilte Aufmerksamkeit zu erhalten
Wenn Erwachsene sich Zeit nehmen für Gespräche, Spiel und Spaß, ohne nebenher die neuesten Nachrichten zu checken, geben sie Kindern und Jugendlichen ein gutes Beispiel. Sie signalisieren damit, dass unsere Mitmenschen es wert sind, ungeteilte Aufmerksamkeit zu erhalten.
Austausch und bewährte Tipps
Zum Abschluss der Veranstaltung teilten mehrere Anwesende nützliche Vorgehensweisen, die sich auch zuhause bei ihnen bewährt haben. „Auch das Handy von Mama und Papa braucht Auszeiten und bei uns Zuhause hat das Handy am Tisch nichts verloren, sobald mindestens zwei Personen anwesend sind“ gab eine teilnehmende Mutter eine ihrer bewährten Handyregeln preis. Und ermunterte die anderen Teilnehmer selbst immer wieder zu reflektieren, wie es um unseren eigenen Umgang mit Handy, Tablet, Fernsehen und Co. bestellt ist, um gute Vorbilder für die heranwachsende Generation sein zu können.


